So, liebe MdB, so fühlt sich das an!

Die Mitglieder des Deutschen Bundestages bekommen gerade ein wenig von der Überwachungsmedizin zu schlucken, die uns zugemutet wird. Und ganz ehrlich: So ein wenig Schadenfreude und breites Grinsen kann ich mir in Anbetracht des Bundestags-Hacks nicht verkneifen – vielleicht hilft diese Erfahrung allen Abgeordneten dabei, in Zukunft ein wenig mehr nachzudenken, bevor sie nächstes Mal irgendwelche Überwachungsphantasien ihrer Vorturner aus Partei, Regierung und Fraktion einfach abnicken.

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Du sollst keine Kommentare lesen!

Nein, man sollte keine Kommentare mehr lesen. Schon gar nicht, wenn man auf einen Beitrag auf Facebook hingewiesen wird mit dem Hinweis „Erkläre Deutschland in 20 Kommentaren“. Worum es geht? Um die Aktion #einBuchfuerKai. Kurz zusammen gefasst: Kai wurde plötzlich schwer krank, liegt im Koma, die Familie steht ohne den sog. Ernährer da, Rücklagen gibt es keine, da Kai gerade dabei war sich selbstständig zu machen. Kais Frau tat etwas, was jeder tun kann, der in einer Notlage ist: Um Hilfe bitten.

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Rassistische Kackscheiße

Nein, ich werde mit Menschen, die rassistische Kackscheiße verbreiten nicht mehr diskutieren. Hin und wieder taucht dann doch noch mal jemand unter meinen Facebook-Kontakten auf, der gedankenlos so eine Scheiße teilt. Nachdem das gestern wieder passiert ist und die Reaktion auf den Hinweis darauf ziemlich ernüchternd ausfiel, werde ich mir das in Zukunft sparen und direkt kicken.

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Legale Straftaten zum Schutz der Verfassung?

Um unseren Inlandsgeheimdienst, den sogenannten Verfassungsschutz, eine effektivere Arbeit zu ermöglichen, ist ein Gesetz vorgesehen, dass es verdeckten Ermittlern und V-Leuten des Verfassungsschutz erlauben würde in gewissem Umfang Straftaten zu begehen – ohne Angst vor einer Strafe haben zu müssen. Beispielsweise würde es dann einem Ermittler in der rechtsextremen Szene damit erlaubt, auch mal bei einem kleinen bisschen Körperverletzung mitzumachen, immerhin soll die Jagd auf Menschen anderer Hautfarbe oder Meinung ein angesagtes Hobby in dieser Szene sein. Da würde so ein Ermittler natürlich auffallen, wenn er die Teilnahme an einer lustigen Asylanten-Hatz unter fadenscheinigen Gründen absagt, nur weil er Angst vor einer Strafverfolgung haben muss.

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