Netzpolitik und die Piratenpartei

Der Auftritt von Günther Oettinger bei der 10ten re:publica hat mich mal wieder über das Thema „Netzpolitik und die Piratenpartei“ nachdenken lassen. Denn immerhin waren es ja Themen rund um das Netz, die dazu führten, dass sich Menschen quasi schon genötigt gefühlt haben, eine Partei zu gründen. „Politik aus Notwehr“ ist nicht nur der Titel des Buches eines Ex-Piraten, es war auch die Antwort vieler Piraten auf die Frage, warum sie denn nun in einer neuen Partei politisch aktiv geworden sind. 

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#rpTEN

So, inzwischen sind ein paar Tage vergangen und ich konnte mir ein paar Gedanken zur machen. So ganz in Ruhe. An sich könnte ich es ja kurz machen: Berlin ist immer noch meine Lieblinggroßstadt, die re:publica ist verdammt groß geworden, das Wetter war wieder besser als das WLAN und langsam verstehe ich, warum manche Menschen echt schon anfangen Termine zu machen, um sich dort auch wirklich zu sehen.

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Gastbeiträge

In letzter Zeit trudeln wieder vermehrt Anfragen nach „thematisch passenden Gastbeiträgen auf dobschat.de gegen Aufwandsentschädigung“ ein. Dabei meinen die Absender dieser Anfragen mit einem „Gastbeitrag“ praktisch immer einen Werbebeitrag, der nicht als solcher gekennzeichnet und mit dofollow-Links zur beworbenen Website versehen werden soll. Um es kurz zu machen: Vergesst es. Über sogenannte „Sponsored Posts“, also bezahlte Beiträge, die dann aber eben auch als solche gekennzeichnet werden, bin ich durchaus bereit nachzudenken. Über beinahe alles, aber nicht über angebliche Gastbeiträge, die dann doch nur Schleichwerbung sein sollen. 

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Update zum Update zur „Dobschat hat Arschloch gesagt“-Klage

Da ich gefragt wurde, was denn nun eigentlich bei der Klage des früheren Politikers raus gekommen ist, der sich beleidigt fühlt, weil ich ihn Arschloch genannt hatte, obwohl ich doch ausdrücklich dazu geschrieben hatte, dass ich ihn damit nicht beleidigen wolle. Am 29. Februar sollte es dazu ja ein schriftliches Urteil geben, das gab es aber nicht. Warum? 

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Überwachung und Qualitätsjournalismus

In Neunkirchen plant die Stadtverwaltung, was viele Stadtverwaltungen planen und auch schon machen: Mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Nun kann man dazu stehen, wie man möchte, wünschenswert wäre aber in jedem Fall ein sachlicher Umgang mit solchen Themen. Einfach mal schauen: Was bringt Videoüberwachung und bringt sie genug, um die damit einhergehenden Nachteile aufzuwiegen. 

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Mut zur Wahrheit?

Ja, „Mut zur Wahrheit“, diesen dummen Spruch der AfD kann man echt nicht mehr hören. Aber immer weiter behaupten die AfDer, dass ihre Partei die einzige wäre, die die Wähler nicht – wie die bösen etablierten Parteien – belügen würde. Dabei lügt die AfD nur viel dreister. Scheinbar funktioniert das bei vielen Menschen wirklich: Wenn die Lüge nur offensichtlich genug ist, dann fallen sie drauf rein. 

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Tatsachenverdrehung der Woche

Ist schon lustig, wie unser Bundesinnenminister Thomas de Maizière Tatsachen verdrehen kann. Diese Woche hat er mal wieder ein faszinierendes Beispiel seiner seltsamen Sicht auf die Welt gegeben, nachdem das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, dass das BKA-Gesetz teilweise verfassungswidrig ist. Und wessen Schuld ist das nun in der Welt des Thomas de Maizière? 

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