RAFT16

Und damit ist ein weiteres Rosa Armee Fraktion Treffen vorbei. Dieses Jahr war es an historischer Stelle, im E-Werk in Erlangen, aber es war wieder mal ein ganzer Haufen Spaß. Zugegeben, ich fluche jedes Jahr wieder, weil es auch im Vorfeld immer was zum Fluchen gibt. 

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Nostalgie, heute: Klowände, Journalismus und das böse Netz

Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, in denen es ständig irgendwelche gegenseitigen Anfeindungen von Journalisten und Bloggern gab? Also bevor das immer weniger zu unterscheiden war, bevor immer mehr Journalisten auch online veröffentlicht und vermehrt Blogger nach journalistischen Standards gearbeitet haben? Bevor immer mehr Journalisten und Redaktionen die verschiedenen Werkzeuge zum Veröffentlichen im Netz für sich entdeckt haben und Blogs teilweise nicht mehr von Magazinen zu unterscheiden waren? Ja, die Klowand-Zeiten ;) Man sollte ja meinen, dass diese Zeiten des gegenseitigen Nicht-Verstehens endlich vorbei wären. 

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Eine Krankenhausgeschichte

Nein, es ist keine Krankenhausgeschichte, wie sie in diversen TV-Serien üblich ist, das ist eine sehr reale Geschichte. Und es hat einen Grund, warum ich hier nur von der Patientin und den Angehörigen schreiben werde, denn ich schreibe das auf, weil ich zu den zweitgenannten gehöre und versuche mit dem Aufschreiben hier Frust und Wut los zu werden. Daher der sprachliche Abstand, wenn ich den nicht einhalten würde, dann würde ich nur das Gegenteil erreichen und noch viel wütender werden.

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Organspenden

Es gibt nichts, wogegen nicht irgendjemand ist. Egal für wie sinnvoll man als denkender Mensch etwas halten mag: Irgendjemand findet sich immer, der aus den absonderlichsten Gründen und mit den seltsamsten Begründungen dagegen ist. Egal ob es Impfungen sind, Organspenden, freie Wahlen, Gleichberechtigung…

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Amadeu Antonio Stiftung: Hatespeech, Meinungsfreiheit und Zensur

Diese ganze Diskussion um die angebliche Zensur der Meinungsfreiheit durch die Kampagne gegen Hatespeech hat mich bislang nicht wirklich interessiert. Denn eigentlich ging ich davon aus, dass niemand ernsthaft so einen Quatsch glauben könnte. Bedauerlich an dem ganzen Hin und Her fand ich bislang nur, dass niemand mehr das eigentliche Problem im Auge hatte: Wo ziehen wir als Gesellschaft unsere Grenzen und wie definieren wir diese Grenzen?

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