Und damit ist ein weiteres Rosa Armee Fraktion Treffen vorbei. Dieses Jahr war es an historischer Stelle, im E-Werk in Erlangen, aber es war wieder mal ein ganzer Haufen Spaß. Zugegeben, ich fluche jedes Jahr wieder, weil es auch im Vorfeld immer was zum Fluchen gibt.
dobschat
Nostalgie, heute: Klowände, Journalismus und das böse Netz
Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, in denen es ständig irgendwelche gegenseitigen Anfeindungen von Journalisten und Bloggern gab? Also bevor das immer weniger zu unterscheiden war, bevor immer mehr Journalisten auch online veröffentlicht und vermehrt Blogger nach journalistischen Standards gearbeitet haben? Bevor immer mehr Journalisten und Redaktionen die verschiedenen Werkzeuge zum Veröffentlichen im Netz für sich entdeckt haben und Blogs teilweise nicht mehr von Magazinen zu unterscheiden waren? Ja, die Klowand-Zeiten ;) Man sollte ja meinen, dass diese Zeiten des gegenseitigen Nicht-Verstehens endlich vorbei wären.
Franz wird immer besser
Ich erwähnte im März mal Franz, eine feine App, mit der man verschiedene Messenger in ein Fenster packen kann. Streng genommen ist es nicht viel mehr als ein Spezial-Browser für Web-Messenger, das macht die App aber nicht weniger praktisch. Inzwischen ist Version 4 zu haben und Franz wird immer nützlicher.
Niceballs
Balls für alle, und wer keinen eigenen Sack hat, der holt sich eben den diskreten Entspannungs-Sack für’s Büro :D Ist das an den Sack packen tatsächlich so entspannend? Wie sehen das Menschen, die von Natur aus ohne einen Sack auskommen müssen?
Eine Krankenhausgeschichte
Nein, es ist keine Krankenhausgeschichte, wie sie in diversen TV-Serien üblich ist, das ist eine sehr reale Geschichte. Und es hat einen Grund, warum ich hier nur von der Patientin und den Angehörigen schreiben werde, denn ich schreibe das auf, weil ich zu den zweitgenannten gehöre und versuche mit dem Aufschreiben hier Frust und Wut los zu werden. Daher der sprachliche Abstand, wenn ich den nicht einhalten würde, dann würde ich nur das Gegenteil erreichen und noch viel wütender werden.
13 Gedanken zum geforderten Burkaverbot
Misharrrgh hat auf seiner Facebook-Seite 13 Gedanken zum geforderten Burkaverbot formuliert. Einfach mal lesen, mit dem Kopf nicken und dann weiter verbreiten. Es sind nämlich sehr gute Gedanken und wenn alle so denken würden, dann hätten wir womöglich ein paar Probleme weniger.
Organspenden
Es gibt nichts, wogegen nicht irgendjemand ist. Egal für wie sinnvoll man als denkender Mensch etwas halten mag: Irgendjemand findet sich immer, der aus den absonderlichsten Gründen und mit den seltsamsten Begründungen dagegen ist. Egal ob es Impfungen sind, Organspenden, freie Wahlen, Gleichberechtigung…
PEGIDioten und Islamisten
Gegen die Islamisierung des Abendlandes wollen sie sein, die Gestalten, die vorzugsweise montags in Dresden zu diesen Demos gehen. Demos, die initiiert wurden von einem unter anderem wegen Körperverletzung, Einbruch, Diebstahl und Drogenhandel vorbestraften Menschen, der sich vor einer Gefängnisstrafe zwei Jahre als illegaler Einwanderer in Südafrika versteckte.
Burkaverbot und Hamsterkäufe: Alle bekloppt geworden
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Irgendwie sind alle bekloppt geworden. Beste Beispiele dafür sind die Diskussion um ein Burkaverbot und dann die Empfehlung zu Hamsterkäufen.
Amadeu Antonio Stiftung: Hatespeech, Meinungsfreiheit und Zensur
Diese ganze Diskussion um die angebliche Zensur der Meinungsfreiheit durch die Kampagne gegen Hatespeech hat mich bislang nicht wirklich interessiert. Denn eigentlich ging ich davon aus, dass niemand ernsthaft so einen Quatsch glauben könnte. Bedauerlich an dem ganzen Hin und Her fand ich bislang nur, dass niemand mehr das eigentliche Problem im Auge hatte: Wo ziehen wir als Gesellschaft unsere Grenzen und wie definieren wir diese Grenzen?