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De-Mail? Nein Danke.

Ruft gerade jemand von 1&1 an, ich könne als Selbstständiger ja jetzt „staatlich abgesicherte elektronische Kommunikation“ nutzen. Meine Frage so: „Ist das dieser De-Mail-Quatsch?“ Antwort: „Ja, genau, De-Mail…“. Ich so: „Danke, nein. Ich verschlüssele meine Mails lieber so, dass sie wirklich nur der Empfänger lesen kann.“ So verzweifelt, wie da inzwischen nach Kunden gesucht wird, ist der Spuk mit dem Mist hoffentlich bald rum.

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dobschat

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Ein humanistischer Misanthrop (oder umgekehrt), der seit sehr vielen Jahren Dinge ins Internet schreibt und das weiter tut. In diesem Weblog finden sich nun aktuelle Beiträge und alte Beiträge seit 2004, die das Löschen von reichlich altem Scheiß überlebt haben.

Kommentare

0 Antworten

    1. Großartig… wenn es nicht so traurig wäre: Da bewerben die De-Mail ständig als ach so sicher und plötzlich kommen sie mit „einem Zusatzprogramm“ an für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung per PGP? Ernsthaft jetzt? Statt es von Anfang an richtig zu machen, wird jetzt also wieder PGP drüber gestülpt, was sich schon bei der normalen Mail als eher unpraktisch heraus gestellt hat und daher nicht so weit verbreitet ist, wie es sein sollte?

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