Computerzeug

Siri, drück den Knopf!

Siri, drück den Knopf!

Wenn es um Smart Home geht und man nicht grundsätzlich abgeneigt ist (von wegen Wanzen in der Wohnung) und sich genügend Gedanken zum Thema Sicherheit gemacht hat, dann hat man es meistens mit zwei Problemen zu tun:

Kompatibilität: Es gibt etliche Standards, Geräte, die zu verschiedenen Standards kompatibel sind oder auch nicht. Zwar scheint hier Besserung in Sicht zu sein, aber die Arbeitsgruppe steht ja noch am Anfang und es geht hier ja auch um „neue Produkte“. Vieles lässt sich natürlich auch mit ein bisschen Bastelei miteinander verbinden, aber nicht jeder will sich so intensiv mit dem Thema beschäftigen.

Geräte: Während sich die Beleuchtung recht schnell umrüsten lässt – einfach statt der bisherigen Leuchtmittel neue, „smarte“ Birnen in die Fassungen schrauben – ist das bei anderen Geräten nicht so einfach. Manches lässt sich eben nicht so ohne weiteres „smart“ machen. Es sei denn, es hat einen Button…

Ich dachte ja erst, es wäre ein Witz, aber nein, es gibt tatsächlich per App steuerbare Knopfdrücker und eine Variante mit (mindestens) HomeKit-Anbindung kann vorbestellt werden. Nennt sich Keymitt Push.

Es hat etwas gedauert, bis mir mögliche Einsatzmöglichkeiten bei mir eingefallen sind – da bleiben nicht viele. Kaffeemaschine? Ergibt keinen Sinn, da ich ja immer noch den Pad einlegen und die Tasse drunter stellen muss. Mit den Kippschaltern an den Steckdosenleisten kommt das Ding wohl leider auch nicht zurecht bzw. müsste ich dann wohl je zwei von denen benutzen. Vielleicht fällt mir ja noch eine Einsatzmöglichkeit bei mir ein, die mehr als Spielerei ist 😉

Aber gut zu wissen, dass es so was gibt. Aber von Keymitt gibt es ja auch ein Smart Lock, das ist tatsächlich eine Sache, die mich durchaus interessieren würde, aber bei Türschlössern ist die Sicherheit eine enorm wichtige Frage. Fremdgesteuerte Lampen wären im Zweifel extrem ärgerlich – aber eine Wohnungstür, die sich von jedem einfach öffnen lässt, wäre eine ganz andere Sache. Mal schauen, ob mein Interesse irgendwann mal groß genug wird, mich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen.

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