Natürlich nicht!

Der Bushido-Film „Zeiten ändern dich“ des Studios Constantin sei beispielsweise außerordentlich gut gestartet, dann sei der Kinobesuch aber jäh abgebrochen. Parallel habe der Streifen die „Bestseller“-Listen bei rechtswidrigen P2P-Netzen oder Streaming-Seiten angeführt.

Soso. Und das kann natürlich auf keinen Fall daran liegen, dass dieser Film einfach nur schlecht ist, sein Hauptdarsteller so viel mit Schauspielerei zu tun hat wie mit einem erfolgreichen Hochschulstudium und die Macher dieses „Filmwerks“ einfach nur dankbar sein sollten, dass überhaupt jemand das Ding anschauen möchte, der nicht dafür bezahlt wird oder eine gewisse Veranlagung zum Masochismus hat (Menschen, die sich als „Fans“ des Herrn Bushido bezeichnen, gehören meiner Meinung nach in die zweite Gruppe)?

Ich frage ja nur, schließlich habe ich mir den Film nicht angeschaut, nachdem Personen, die ich durchaus als „geschmackssicher“ bezeichnen würde mir sehr eindringlich davon abgeraten haben.

Tu es nicht, es ist nicht nur schade um das Geld, sondern vor allem um die verschwendete Lebenszeit… Geld kann man sich klauen, aber die Lebenszeit bleibt verloren und  dieses brennende Gefühl eines unglaublichen Verlusts in Deiner Seele geht nie wieder weg…

7 Comments

Bin über die Verlinkung beim lawblog hier gelandet. In Opera (aktuelle Version 10.52 von heute) sehe ich weder beim Link zu diesem Artikel noch bei dobschat.de etwas anderes als wirre schwarze Sonderzeichen vor weißem Hintergrund.

Mit K-Meleon geht es, andere Browser hab ich nicht.

Liegt das an Opera oder an der Webseite? Bislang hatte ich den Effekt noch nirgends.

Opera ist eine Drecksau oder mit Bushido im Bunde – oder beides ;) Offensichtlich mag es Opera nicht, wenn das Caching-Plugin die Seiten komprimiert ausliefert… doofes Teil…

Ich kann mich erinnern, dass bei Matrix III (alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, oder wie war noch der Untertitel?) eine ähnliche Geschichte erzählt wurde. Dass Matrix II schon grenzwertig war, und der dritte Teil einfach so schlecht, dass es sich ganz schnell rumsprach oder herleiten ließ, hatte die Kinobetreiber gerne ausgelassen.

@Torsten: Na also :)

@Marc: Es gibt keine schlechten Filme, nein, wie kommst nur darauf, es könnte schlechte Filme geben? Nein, nein, schlechte Filme kämen doch gar nicht erst ins Kino, wirklich nicht ;)

Andreas H.

Schön, dass sich schlechte Filmemittlerweile sehr schnell rumsprechen.

Ich zitiere mal aus „Hollywood hat keine Ahnung“ (http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,660592,00.html), Seite 2:

„Früher haben sich die großen Studios das Startwochenende einfach komplett gekauft, indem sie vorher ordentlich Geld in die Werbung gepumpt haben. […] Eine sehr vorhersagbare Basis für Kalkulationen. Jetzt ist es so: Am Freitag kommen vielleicht großartige Zahlen – und am Samstag brechen sie plötzlich um 50 Prozent ein. Alles verpufft, das Marketing, die Strategien. Es sei denn, die Leute mögen den Film, dann ist die gute Presse sogar umsonst. […]“

Da redet John Cusack davon, dass dank Twitter, IMDB & Co. ein schlechter Film nichtmal das ertste WE überlebt und das früher eben anders war. Eine nachvollziehbare Begründung für *plötzlich* zusammenbrechende Zuschauerzahlen.