Luxusproblem: MacBook vs. Surface Pro 4

Ein ziemliches Luxusproblem: Anfang 2016 hat mein MacBook das Ende seiner wirtschaftlichen Lebenszeit erreicht und wenn ich ganz ehrlich bin, dann muss ich sagen, dass mir das gerade echt gut in den Kram passt. Trotz Tausch des „SuperDrive“ gegen eine SSD erscheint mir das Ding – vor allem im Vergleich zum iMac – inzwischen mehr und mehr wie eine lahme Krücke. Zugegeben, der Vergleich ist nicht ganz fair, aber so ist es eben. Und vom Display will ich gar nicht anfangen (ja, man gewöhnt sich verdammt schnell an so ein „Retina“-Display).

MacBooks
Jetzt wäre es natürlich einfach zu sagen: Klar, neues MacBook Pro, bleibt die Frage ob es wieder 13,3 oder diesmal 15,4 Zoll werden. Für 13,3 Zoll spricht natürlich das knapp halbe Kilo weniger zu schleppen, dafür liegt das 15,4 in Sachen Rechenleistung nicht ganz so weit weg vom iMac. Vernünftig und schnell arbeiten kann man mit beiden Varianten, keine Frage.

Surface-Pro-4-image-11

Wenn da nicht Microsoft wäre mit diesem verdammten Surface Pro 4. Dieses Ding scheint ja echt nur einen einzigen Nachteil zu haben: Das Betriebssystem. Aber die meiste Software, mit der ich regelmäßig arbeite gibt es plattformübergreifend, ein paar Ausnahmen gibt es (z.B. OmniFocus), aber das wäre wohl zu verschmerzen bzw. über die entsprechenden iOS-Apps zu lösen. Andererseits ist auch Windows 10 – so gelungen es auch ist – eben immer noch ein Windows. Aber die Hardware ist halt echt reizvoll…

Na gut, ich kann ja noch eine Weile über diese Frage meditieren und grübeln. Und auch wenn ich glaube, dass es am Ende doch wieder ein MacBook wird – der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es ergibt ja auch keinen Sinn gut funktionierende Arbeitsabläufe ohne guten Grund über den Haufen zu schmeissen – so muss ich doch zugeben, dass es Microsoft geschafft hat, da ein Stück Hardware zu basteln, welches mich ernsthaft in Versuchung führt. Trotz Windows. Und das ist nun wirklich eine Überraschung…

4 Comments

Ich bin wirklich überrascht :) zugegeben, das Surface hab ich bislang einfach als „halt noch ein Tablet“ wahrgenommen, und als Macbookersatz gleich gar nicht. Selber würd ich privat nie wieder irgendwas mit Windope machen wollen und preise die heutigen Zeiten, die es tatsächlich ermöglichen, diesen Wunsch auch umzusetzen. Aber im konkreten Fall überrascht mich vor allem die Gegenüberstellung eines vernünftigen Rechners und einem „Tablet mit Tastatur“.

Carsten Dobschat

Hihihi, der korrupt hat ein MacBook als „vernünftigen Rechner“ bezeichnet :D

Aber ernsthaft: In dem Surface Pro 4 steckt halt einiges an Power und ich gebe zu, dass so ein Tablet recht praktisch ist – ist halt bei einem spontanen Meeting schneller mal eben mit in den Sitzungsraum genommen, als so ein komplett verkabeltes MacBook und reicht für ein paar Notizen oder um schnell was zu zeigen (und dank BitTorrent Sync und den ganzen Office Apps geht das wirklich sehr flott und ganz ohne Cloud). Und ja, ich habe das Surface Book ganz vergessen, das wäre auch eine Option. Irgendwie. Aber halt Windows. Wenn das Windows nicht wäre…

Ich würde, wenn du eh schon alles von Apple hast, jetzt nicht wechseln. Man gewöhnt sich doch sehr an ein Betriebssystem. Ich bin jetzt kein Apple Nutzer, aber so weit ich weis, kommunizieren die Apple Produkte ja problemlos untereinander. Mit nem Win dazwischen glaube ich das es das nicht mehr so problemlos tut.