kip

kip soll das “iPhoto für gedruckte Dokumente” sein und was soll ich sagen? Es funktioniert. Aktuell ist die Version 1.0 und sie ist kostenlos zu haben (zukünftige Versionen sollen kosten). Die wichtigsten Sachen funktionieren bereits in dieser ersten Version und zwar gut genug, dass ich kip ab sofort einsetzen werde (statt wie bisher die Sachen zu scannen und manuell in Ordner zu sortieren).
Ganz perfekt ist die Lösung noch nicht, so ist (noch?) keine Texterkennung eingebaut und außer den Tags kann man den Dokumenten nicht wirklich viele Informationen verpassen (Titel, Anmerkung, Autor, URL und Erstellungsdatum).
Das Problem mit der Texterkennung kann man einfach umgehen – man scannt die Dokumente zum Beispiel mit Acrobat Pro, lässt da die Texterkennung drüber laufen und importiert dann das PDF in kip. Eine eingebaute Texterkennung in kip wäre komfortabler, aber es funktioniert auch gut mit externer OCR-Software. Eine Texterkennung muss bei der Archivierung solcher PDFs ja nicht von Anfang an 100%ig arbeiten, da die Grafikversion des Dokuments zusätzlich auch gespeichert wird kann man einerseits die Texte jederzeit später noch korrigieren und hat trotzdem (hoffentlich) genug erkannten Text für das Auffinden der richtigen Dokumente mit der Volltextsuche.
(via MacOrama)