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Chef-Wochenende

Hagnau Fischerstüble

Ich wusste zuerst nicht so recht, wie ich diesen Eintrag überschreiben sollte, dann habe ich mir einfach Slicks Kurzbeschreibung des Wochenendes gegriffen: Chef-Wochenende. Das trifft es einfach. Wir waren also zusammen mit „unserer Band“ ein wenig in Deutschland unterwegs: Donnerstag kam Haan zusammen mit Preg und Friedhelm (der älteste Punkrock-Roadie der Welt) nach Saarbrücken. Andrea und ich wurden eingeladen und es ging weiter nach Hagnau am Bodensee ins Fischerstüble, wo auch schon Slick auf uns wartete. Dort standen zwei Akustik-Gigs an und ein paar Gespräche mit der Band zur weiteren Planung. Ein Album ist in Arbeit und die drei wollen ja auch viel live spielen, da muss man schon ein wenig planen – und wenn man schon so langweilige Orga-Themen besprechen muss, dann doch am besten in angenehmer Atmosphäre. Die beiden Gigs waren grandios, Claudio war wieder mit dabei und wir haben reichlich gefilmt (und davon wird es garantiert bald was zu sehen geben), die Band hat den coolsten Proberaum der Welt genutzt – den Bodensee-Strand – wir wurden von Sonja, Leoni, Benjamin und ihrem Fischerstüble-Team rundum perfekt betreut und wir haben uns allesamt dort einfach nur verdammt wohl gefühlt. Wir werden auch alle wieder mal nach Hagnau fahren – nicht nur für Auftritte – und ich kann nur jedem empfehlen, der mal am Bodensee ist: schaut dort vorbei, esst was (die Pizzen sind fantastisch) oder plant doch gleich Euren Urlaub dort – es lohnt sich.

Sonntag ging es dann weiter nach Frankfurt, ein Vollgas-Auftritt beim Museumsuferfest stand noch auf dem Programm. Kurz: die Band hat die berühmten Ärsche getreten, das Publikum hatte sichtlich Spaß (und Bedarf an den CDs 🙂 ), die Band hatte Spaß, Haan machte seinem Spitznamen „Kollege Kaputtmach“ alle Ehre, aber die dritte Snare hat dann doch länger als nur einen Song gehalten. Zum Glück, die dritte war nämlich auch die letzte Snare, die noch da war 😉 Andrea und ich wurden dann noch zum Bahnhof gebracht und wir sind zurück nach Saarbrücken gefahren, während der Rest mit dem Wagen zurück nach Hagen gefahren ist. Mit dieser Band auf Tour ist etwas, an das man sich wirklich gewöhnen kann. Mehr noch, es macht regelrecht süchtig – kaum wieder daheim, können wir alle es kaum erwarten wieder unterwegs zu sein 🙂

Ach noch eins, Tipp an alle Bands: mietet nur keinen Renault Trafic! Das Ding ist extrem beschissen zu beladen. Wir haben es zwar trotzdem geschafft Mensch und Material durch die Gegend zu transportieren, aber Spaß hatte beim Be- und Entladen hatte wirklich keiner von uns.

Auf dem Foto zu sehen: Preg, Haan, Benjamin, Leoni, Sonja, Slick und Friedhelm – Andrea (von der dieses Foto ist) und ich standen hinter unseren Kameras…

3 Antworten auf “Chef-Wochenende”

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