Keine Ahnung, was die Damen und Herren in Cupertino so machen, statt ihre neue Software und Dienste zu testen. Vielleicht in der Sonne liegen oder sich über die User bekichern, die mit diesem verbuggten Scheißdreck zurecht kommen müssen. Es gab ja wirklich mal Zeiten bei Apple, da war selbst Beta-Software stabil und Fehler konnte man mit der Lupe suchen. Wenn man als Vergleich mal das aktuelle iTunes und Apple Music heran zieht…
- Apple Music Connect: Die Anmeldung als Musiker bei Apple Music Connect ist ziemlich schwer. Irgendwie kommt Apple selber mit dem Unterschied zwischen iTunes Connect und Apple Music Connect klar. Wäre ja auch zu einfach. Aber das betrifft ja nun nicht so viele Menschen.
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iTunes-Bugs: Ganz tolle Bugs stecken in iTunes, denn kaum meldet man sich mit seiner Apple ID in iTunes an, dann verschwinden die Menüpunkte für iTunes Match und Apple Music aus dem Account-Menü. Lustig, oder? Wussten die beim Apple Support auch nicht, die haben lange gerätselt, ob ich sie verarschen will oder warum mein iTunes diese Menüpunkte nicht hat, obwohl es doch in ihren Support-Unterlagen steht, dass die Punkte dort sein müssen.
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Apple Music und iTunes Match: Mangels Menü kann man die iTunes Match Aktualisierung nicht mehr manuell anstossen, okay, damit könnte man leben, dann dauert es halt etwas. Womit ich aber gar nicht leben kann, ist die Tatsache, dass der Download gefundener Songs immer wieder statt der DRM-freien Varianten, die man ja als iTunes Match Kunde bekommen sollte, eben die DRM-verkrüppelten Varianten der Songs von Apple Music bekommt. Was soll die Scheiße?
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Wertungen: Wertungen in iTunes sind echt praktisch, egal ob man die bisherigen Wertungen mit bis zu fünf Sternen nimmt oder das neue, binäre Favoritensystem nutzt. Es bringt bloß gar nichts, wenn aus welchen Gründen auch immer am Mac diese Wertungen ständig wieder gelöscht werden. Unter iOS funktioniert es – zumindest das mit den Favoriten, die Stern-Bewertungen wurden hier von Apple offenbar gekillt.
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iTunes Match Downloads eigener Songs: Songs, die iTunes Match nicht im iTunes Store findet, werden eben in die Cloud geladen. Eigentlich ganz praktisch – nur versumpfen die dort. Download auf einem anderen Mac oder auch nur streamen? Nö, geht nicht mehr. Die Dateien wären angeblich defekt. Unter iOS geht’s…
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Offline bereit stellen auf iOS: Praktische Sache denke ich mir, eine Playlist auf dem iDevice „offline bereitstellen“ und dann habe ich darin immer die Musik für unterwegs. Klappt nur nicht so ganz. Neu hinzugefügte Songs werden offenbar nicht automatisch runter geladen. Der Menüpunkt „Offline bereitstellen“ ist aber auch nicht mehr da, um so die neuen Songs nachzuladen. Man kann nur die Downloads der Playlist entfernen und alles neu laden lassen. Das macht mit großen Playlists sooooooo richtig viel Spaß.
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Große Mediatheken sind problematisch: Der Abgleich einer großen Mediathek scheint die iCloud zu überfordern. Okay, kann man umgehen, indem man einfach eine neue Mediathek anfängt. Nach zig Jahren durchaus nicht die schlechteste Idee mal anständig aufzuräumen.
Vielleicht bin ich ja etwas überkritisch, aber das alles sind Bugs, die mir innerhalb von Stunden nach dem Update bzw. Launch von Apple Music aufgefallen sind und für die der Support von Apple auch keine andere Lösung hat als „auf ein Update warten“. Es mag vielleicht sein, dass den Menschen bei Apple iTunes bzw. die Desktop-Plattform inzwischen am Arsch vorbei geht – zumindest scheint es mir so, schließlich klappt mit iOS ja beinahe alles – oder es ist einfach keine Zeit geblieben alles anständig zu testen… ist mir ehrlich gesagt egal, es nervt, es frustriert und es kotzt mich an. Und es nervt mich vor allem deshalb, weil es alles so toll sein könnte, wenn es so funktionieren würde, wie es offenbar funktionieren sollte.
Ja wirklich, würde alles so funktionieren, wie es soll, dann wäre die Kombination aus eigener Mediathek mit Apple Music und dem iTunes Store eine wirklich großartige Sache. Himmel, wäre das genial… ist es aber so absolut nicht.


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