Die besten Anschaffungen der letzten Monate

Alleine schon die Tatsache, dass ich im letzten Jahr so gut wie kein Lego gekauft habe – also im Vergleich zu den vorherigen Jahren – sorgt dafür, dass hier kein Lego-Set in der Liste auftaucht. Es sind tatsächlich wirklich nützliche Dinge (also zumindest für mich), die mir das Leben leichter und angenehmer gemacht haben.

Reiskocher

Die Anschaffung eines digitalen Reiskochers gehört definitiv zu den besten Ideen, von den ich erst langwierig überzeugt werden musste 😂 Tatsächlich ist dieses Gerät vor allem einmal ungemein praktisch im Homeoffice. Irgendwann am Vormittag wird sich eine kurze Pause finden, um den Reis zu waschen und in den Reiskocher zu kippen. Durch die praktische Warmhaltefunktion bin ich dann auch ziemlich flexibel was den Zeitpunkt meiner Mittagspause angeht. Wenn ich mir dann noch die 20 Minuten Zeit nehme und Gemüse, manchmal auch Tofu, selbst klein schneide und mir eine Soße dazu bastle (übrigens: weiß jemand noch nicht, was für ein geiles Zeug Gochujang ist?), dann verdient das tatsächlich schon die Bezeichnung „kochen“. Und selbst wenn ich mir nur schnell fertiges Kimchi oder ein Glas Chili-Sin-Carne drauf schmeisse, ist es immer noch gesünder als Standard-Fertigfutter. Übrigens: Nicht nur den Reiskocher habe ich bei Reishunger bestellt, auch den Reis und eine wirklich sehr leckere Chili-Sin-Carne-Sauce und anderes kaufe ich dort inzwischen regelmäßig.

Wok-Pfanne

Nicht meine erste Wok-Pfanne, aber hier endlich mal ein paar Euro zu investieren statt spätestens alle zwei Jahre eine neue Ikea-Wok-Pfanne zu kaufen, war eine sehr sehr gute Idee. Wirklich. Der Unterschied ist vergleichbar mit dem geschmacklichen Unterschied zwischen billigen No-Name-Kochbeutelreis und einem guten Bio-Reis. Welten sind es, die dazwischen rumliegen. Ehrlich. War auch wieder Reishunger

Saug- und Wischroboter

Dazu hatte ich ja schon was geschrieben – und ich bin immer noch sehr zufrieden mit dem Ding. Die Katzen haben sich inzwischen daran gewöhnt, sind nur noch irritiert, wenn ich den Sauger aus dem Büro heraus fernsteuere und sie dann darüber anspreche (ja, man kann das Ding nicht nur fernsteuern und per Videostream den Reinigungsvorgang beobachten, man kann auch mit den anwesenden Katzen via App und Sauger sprechen).

Robot-Katzenklo

Mit der Anschaffung bin nicht nur ich happy, sondern auch die Katzen. Klar, im ersten Moment fragt man sich schon, ob es wirklich sinnvoll sein kann mindestens 450 Euro für ein Robot-Katzenklo auszugeben. Kurze Antwort: Ja.

Zum einen ist da die Zeitersparnis: Statt jeden Tag 5-10 Minuten Katzenklos manuell per Schaufel auszusieben, wechsle ich mindestens einmal die Woche den Beutel (der Hersteller verspricht ein Fassungsvermögen von bis zu 30 Tagen Katzenexkremente, aber darauf lasse ich es zumindest bei dem Wetter nicht ankommen). Das war es. Und auch die regelmäßige Komplettreinigung geht deutlich schneller. Die Katzen haben immer ein frisches Klo und beobachten den Reinigungsvorgang jedes Mal mit bislang kaum nachlassender Faszination. Als Bonus informiert mich das von mir PePaKackabox getaufte Robotklo per Pushbenachrichtigung über jeden Reinigungsvorgang und angeblich auch wenn die Auffangbox voll ist – aber wie gesagt, darauf lasse ich es zumindest bei dem Wetter nicht ankommen.

Der wichtigste Vorteil aber: Wenn ich unterwegs bin – und das bin ich inzwischen wieder gelegentlich, Pandemie ist ja rum – reicht es eine Person zu finden, die die beiden füttert und den Trinkbrunnen checkt, es muss keine Kacke geschaufelt werden (höchstens mal das Klo resettet).

Apple HomePod (mini)

Ich war ja, zumindest was den Klang angeht, mit den Sonos-Boxen ganz zufrieden. Weniger zufrieden war ich aber damit, das sie seit Monaten konsequent Aussetzer hatten, sobald ich per AirPlay mal mehrere gleichzeitig bespielen wollte. Da der Fehler sehr hartnäckig war und ich sowieso mal den Klang testen wollte, kamen zuerst zwei HomePods und gar nicht so viel später ein weiteres Paar plus drei Paar HomePod minis ins Haus.

Ich habe es nicht bereut. Erwartungsgemäß spielen die viel besser mit AirPlay und Siri hört auf’s Wort. Klar, es gibt keine so lustige Apps wie den „Katzenübersetzer“ wie bei Amazon, aber Smart-Home-Geräte ein- und ausschalten, Wecker und Timer stellen funktioniert einwandfrei und mehr brauche ich auch nicht. Meine Nachbar:innen haben sich bislang auch nicht beschwert – zumindest nicht darüber, dass der Klang der HomePods scheiße wäre 😉

Beitragsbild von Steve Buissinne via Pixabay

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