Apple

Apple Pay

Apple Pay

Wenn man mich vor vier Wochen gefragt hätte, wie dringend ich Apple Pay wolle, dann wäre die Antwort klar gewesen: Gar nicht. Wozu auch? Geht ja alles auch mit den gewohnten Karten und Bargeld. Aber ausprobieren, ja, ausprobieren würde ich das dann aber schon mal, einfach aus reinem Interessen.

Nun gibt es Apple Pay seit einiger Zeit in Deutschland und meine Bank macht bei dem Spaß mit, also einfach mal versuchen. Und? Es funktioniert. Und zwar so einfach und bequem, wie es versprochen wurde. Doppelt den Button an der Apple Watch drücken, Uhr an das Lesegerät halten, fertig. Keine Karte raus kramen, keine PINs eingeben, einfach zahlen und gut.

Natürlich ist die Kritik berechtigt, dass Apple hier ein geschlossenes System geschaffen hat und andere Lösungen auf den iPhones aussperrt bzw. denen keinen Zugriff auf NFC gibt. Ist doof für entsprechende Anbieter, das stimmt, aber als User mit passender Kreditkarte kann mir das kaum egaler sein, denn Apple Pay funktioniert halt einfach.

Einziger Nachteil: Bis die Zahlungen bei der comdirect online in der Abrechnung erscheinen, vergehen durchaus ein paar Tage, ich habe bis dahin also die Liste der Transaktionen jeweils nur auf dem Gerät, auf dem diese durchgeführt wurden. Ist jetzt keine Katastrophe, aber anders wäre es halt schöner. Ansonsten ist das alles einfach nur bequem.

Um auf den Anfang zurück zu kommen: Wenn man mich heute, nach einigen Tagen Nutzung fragen würde, dann würde die Antwort ein klein wenig anders ausfallen. Die ginge dann eher so in die Richtung: Nehmt mir das bloß nicht mehr weg!

Veröffentlicht von

Ein humanistischer Misanthrop (oder umgekehrt), der seit sehr vielen Jahren Dinge ins Internet schreibt und das weiter tut. In diesem Weblog finden sich nun aktuelle Beiträge und alte Beiträge seit 2004, die das Löschen von reichlich altem Scheiß überlebt haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.