Islam-Gelehrter: Touristen schröpfen, nicht schlachten?

Irgendwie frage ich mich, wie wir diese Meldung verstehen sollen:

Ein für seine extrem konservativen Ansichten bekannter ägyptischer Islam-Gelehrter hat das Töten von Nicht- Muslimen mit Touristen-Visa zur Sünde erklärt. Ein Einreisevisum sei vergleichbar mit einer religiös anerkannten Vereinbarung zum Schutz des nicht-muslimischen Ausländers, schreibt er.

Wo ist bitte der Unterschied ob man einen Touristen oder einen Nicht-Touristen tötet? Das ist doch krank – oder liegt es vielleicht daran, dass in Ägypten durchaus nicht wenig Geld mit dem Tourismus verdient wird?

 

1 Kommentar

  1. Felix Staratschek

    Das sieht aus wie ein Versuch, den Fundis mit dem Koran paroli zu bieten, um Attentate zu verhindern. Aber: Da der Saat von den Fundis nicht als islam. Staat anerkannt wird, wird auch ein Via dieses Staates von den Fundis nicht als Vertrag im Sinne des Koran anerkannt werden. Die möglicherweise gut gemeinte Fatwa wird daher nichts bewirken, befürchte ich.

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