Nein, was habe ich gelacht. Einer der Herr Berater hat meine sehr destruktive Kontaktsperre durchbrochen, hinter der ich mich verstecken würde. Er schrob mir wegen Torstens Anzeige eine eMail. Herzallerliebst. Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert. Der geneigte Leser erinnert sich an meine Fragen, was denn die Herrn “Berater” mit der Anzeige zu tun hätten. Nun, diese Fragen beantwortet nun der “Berater” in dieser Mail:
Um Ihre Frage im neuen Artikel zu beantworten: Nein, wir haben das ganz sicher nicht “unserem Schützling” geraten. Im Gegenteil: Weder uns, noch Herrn R. ist eine erneute Anzeigenstellung bekannt. Wenn Sie dies in Ihrem Artikel behaupten, würden wir gern wissen, woher Sie von einer erneuten Anzeige wissen. Herr R. hat sie nämlich unseres Wissens nach nicht angezeigt und hat dies auch nicht vor.
Herrlich. Weder die “Berater” noch Torsten selber wissen von der Anzeige. Ja das ist doch seltsam. Wie kommt die Anzeige dann zustande? Kann man jetzt schon nicht mal mehr der Polizei glauben, wenn die einem mitteilt, dass man angezeigt wurde? Soll der zuständige Beamte am Ende ein Blogger und an der großen Verschwörung gegen Torsten beteiligt sein? Ich weiss nicht, welche Begründung sich die “Berater” einfallen lassen. Tatsache ist: die Anzeige ist da, die Anzeige ist real, es gibt ein Aktenzeichen und einen ermittelnden Beamten, der sich damit rumschlagen muss.
Es ist mir ganz deutlich gesagt scheißegal, ob die Herrn “Berater” etwas von der Anzeige wissen oder ob Torsten einfach mal wieder vergessen hat, dass er mich angezeigt hat – aber diese Geschichte vom anonymen Störenfried halte ich dann doch für äußerst unglaubwürdig. Ich halte es nicht für unglaubwürdig, dass da irgendwelche Leute versuchen die ganze Sache immer wieder neu anzufachen – das ist meiner Meinung nach eine Tatsache. Aber ich halte es für äußerst unglaubwürdig, dass so jemand anfängt Anzeigen im Namen von Torsten zu schreiben. Aber selbst wenn dem so wäre, dann müsste es doch ein Leichtes sein, das zu klären, oder nicht? Wenn Torsten mich gar nicht angezeigt hat und das auch gar nicht wollte, dann muss er den Sachverhalt doch nur der Polizei hier in Saarbrücken mitteilen. Dann müssten die doch die Anzeige einstellen und versuchen diesen anonymen Störenfried zu ermitteln. Kann ich also damit rechnen, dass der Beamte am Montag anruft und berichtet, dass die Ermittlungen eingestellt wurden, weil die Anzeige gar nicht von Torsten wäre bzw. er sie zurückgezogen habe? Ja, ist es so? Ich bin gespannt…


6 Kommentare
Es dürfte doch kein Problem sein herauszufinden, ob Herr R. oder eine dritte Person die Anzeige aufgegeben hat – einfach mal eine Fotokopie des Originals der Anzeige anfordern! Bei der allseits bekannten Rechtschreibschwäche des Herrn R. dürfte es kein Problem sein, Original und Fälschung mal eben griffig zu unterscheiden … oder?
Wenn der werte Herr R. die Anzeige nicht aufgegeben hat, dann soll der werte Herr R. seinen Hintern bewegen und das der Polizei mitteilen. So einfach ist das! Aber sowas schafft er ja nicht. Er kann ja nichtmal seine Fehler zugeben. Ich mag Leute, die andere in den Dreck ziehen müssen um sich selber aufwerten zu können – und damit meine ich nicht Carsten, sondern Herr R. Ziemlich ärmlich! Und wenn man dann andere Leute noch anlügen muss und nichtmal checkt dass er mit der ganzen Scheisse eine riesen Sauerei anrichtet – dann ist einem nicht mehr zu helfen. Wir befinden uns nicht in einer Welt die sich Kindergarten nennt, sondern man sollte aufpassen was man tut. Oder soll ich nachher in die Leseecke kommen und was vorlesen? Da er unartig war gibt’s auch nachher keinen Nachtisch, so! Und jetzt brav die Schuhe anziehen und ab aufs Töpfchen – es wird wieder Zeit zu kacken!!
Ich muss zugeben, dass ich es nicht für ausgeschlossen halten würde, wenn da jemand als Trittbrettfahrer sein eigenes Süppchen kochen würde. Die ganze wirre Geschichte lädt dazu auf jeden Fall ein. Wie schon geschrieben wurde, liesse sich das anhand des Schriftbildes sehr leicht herausfinden. Zwar könnte ein Trittbrettfahrer versuchen, die Legasthenie nachzuahmen, aber R. hat da ja auch so einige stilistische Eigenheiten. Dazu bräuchte man dann aber auch erst wieder Akteneinsicht und die kriegt nur ein Anwalt, es kämen also wieder zusätzliche Kosten.
Ich muss da noch was zu ergänzen: Torsten hat sich “fortentwickelt” und tritt nun beim Fellow Passenger unter einem anderen Namen und natürlich “pro Torsten” auf. Die Rechtschreibung und der Stil entlarven ihn. Das ist natürlich eine Entwicklung in Richtung(mit einem grossen Wort gesagt) “Subversivität”. Unter diesem für Torsten neuen Aspekt halte ich es nun auf keinen Fall mehr für ausgeschlossen, dass Torsten im Hintergrund und an seinen “Schlichtern” vorbei Aktionen durchführt. Das er grundsätzlich nicht umgedacht hat, beweist auch seine Drohmail an mich, in der sich die alten Schemata wiederholen.
Die Einzige Chance herauszufinden, ob die Anzeige von Torsten stammt oder nicht, ist eine Gegenanzeige wegen falscher Beschuldigung. Soweit wegen dieser Ermittlungen aufgenommen werden, kann der Absender sicherlich – wenn auch mit Aufwand – zweifelsfrei ermittelt werden.
Ob nun Torsten selbst es war, der Dich angezeigt hat, oder ein Mitbrettfahrer: In beiden Fällen solltest Du Maßnahmen wegen der falschen Anschuldigung einleiten. Nur so wird die Wahrheit ans Licht kommen.
Muss man bei einer Anzeige sicht nicht ausweisen, durch einen Personalausweis zum Beispiel?
Und was sind das eigentlich für “Berater” oder “Schlichter”? Gerüchten, Andeutungen und Beteuerungen per Mail würde ich in solch einem Stadium schon mal gar nicht glauben.
Für mich würde nur schwarz-auf-weiß zählen. Schriftliches von der Polizei wie die Anzeige zum Beispiel.
Alles andere ist doch Kaspertheater.
Konrad: nein, leider nicht – jeder kann eine Anzeige schreiben und per Post zur Polizei schicken. Sobald Udo die Unterlagen hat (Akteneinsicht), werden wir weiter sehen… Noch leugnet Torsten der Urheber der Anzeige zu sein.