Aber den Versuch war es wert

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Gestern war es dann klar: die Schlichtungsbemühungen waren gescheitert. In der Stellungnahme der Initiatoren heisst es dazu:

Es lag sicherlich nicht an den Bloggern. Alle Blogger, die kontaktiert wurden, waren ausnahmslos verhandlungsbereit.
Ganz im Gegenteil. Einige Blogger waren gar bereit alle oder zumindest einige ihrer Beiträge über C.T. [Name gekürzt] zu löschen.
Auch hatten sich fremde Geldgeber bereit erklärt, evtl. angefallene Kosten auf Seiten einzelner Blogger (z.B. Rechtsanwaltskosten usw.) abzudecken, wenn eine Schlichtung drohte, an diesen Kosten zu scheitern.
Doch zur Einigung gehören eben immer zwei Seiten.

Klar könnte ich mich jetzt zurück lehnen, grinsen und das mit einem “ich habe es doch gleich gesagt” abtun. Ganz so leicht ist es aber nicht. Auch ich hatte mich bereit erklärt zu einer außergerichtlichen Lösung, auch ich war bereit Zugeständnisse zu machen – denn trotz des verunglückten Starts und meiner Skepsis was die Einigungsbereitschaft und vor allem den Willen dazu bei einer bestimmten Person angeht: der Versuch war es wert.

12 Kommentare

  1. Mal so gefragt: Hat wirklich ernsthaft einer von euch daran geglaubt, dass das klappen würde? Ich hatte vorsorglich die Augenbrauen gleich oben gelassen.

  2. dobschat

    Nicht wirklich, trotz erster Erfolge am Anfang – aber den Versuch war es wert – wobei mich der Versuch ja nicht mal was gekostet hat, außer ein wenig Zeit.

  3. Kann man denn sagen woran es nun genau gelegen hat? Ich meine nicht an wem, das steht ja da, sondern woran. Welche Bedingungen waren denn für die Person nicht akzeptabel?

  4. dobschat

    Ich kann nur für meinen Fall sprechen und hier scheiterte es grundsätzlich am fehlenden Willen zu einer Einigung. Es waren nicht einzelne Punkte…

  5. Bedeutet der Abbruch des Schlichtungsversuchs, dass die Anzeigen- und Klagewelle weiterrollt?

  6. dobschat

    Davon ist auszugehen. Wie auch immer, ich kann nur für mich sprechen: hier wurde weder die Strafanzeige gegen mich noch die zivilrechtlichen Schritte zurückgezogen bzw. gestoppt. Dementsprechend laufen auch meine zivilrechtlichen Schritte weiter…

  7. Der fehlende Wille zur Einigung ist ja in einem Blog nachzulesen (ich hatte Dir den Link gemailt), wo er am 26.7., also soweit ich das überblicke während der Verhandlungen, jemanden tief unter der Gürtellinie angegriffen hat.

    Offenbar hat er seinen “Beitrag” nicht direkt wiedergefunden, sodaß er ihn 12 Stunden später WORTGLEICH nochmal gepostet hat. Ist noch immer nachzulesen.
    Da kann man dann auch nicht mehr von einer emotionalen Handlung sprechen, das ist dann ganz bewußt.

  8. dobschat

    Dieser Beitrag wurde von der Person in viel mehr Weblogs gepostet – dort aber immer recht schnell und ohne Aufforderung von den Betreibern gelöscht bzw. in eine “Trollecke” verschoben…

  9. Blimp, Böse Worte

    Wenigstens sind gewisse Seiten vom Netz. Sozusagen ein Silberstreif am Horizont.

  10. dobschat

    Die Umstände unter denen diese verschwunden sind und bestimmte Äußerungen des Herrn aus Berlin – zuletzt bei seinem Anruf heute Mittag bei mir – deuten aber stark darauf hin, dass dies nicht freiwillig und schon gar nicht aus Einsicht geschehen ist…

  11. Es war doch klar, dass es so kommen wird. Der Herr aus Berlin ist unberechenbar und einer rationalen Denkweise nicht zugänglich. Von daher ist es nur angebracht, daß die Institution, die er für seine Zwecke benutzt, ihn in die Schranken weist. Er wird keine andere Sprache verstehen. Also: Mach weiter so, Du wirst vielen anderen von C.T.s [Name gekürzt] Opfern einen Gefallen tun.

  12. dobschat

    Klar mache ich weiter bzw. lasse es weiter so laufen… aber langsam bekomme ich ernsthafte Nackenschmerzen vom Kopfschütteln und meine Fingerkuppen brennen auch schon wegen der vielen Dinge, die ich nicht schreibe, aber durchaus… naja, lassen wir das.

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